Swantje Meininghaus

Buchhändlerin, Geschäftsführerin
23701 Süsel
04524 90 01 55

Ich bin Swantje Meininghaus, geboren im August 1964 und verheiratet mit meinem Mann Michael. Wir haben zusammen zwei Kinder, die in Süsel aufgewachsen sind, nun ihrer Ausbildung und ihrem Studium nachgehen und daher nur noch ab und an am Wochenende oder in den Semesterferien zuhause sind.
Ich habe den Beruf der Buchhändlerin gelernt und arbeite heute als Geschäftsführerin einer GmbH, die die Einkaufkonditionen für inhabergeführte Buchhandlungen mit den Verlagen verhandelt. Das ist in Zeiten sich verändernder Lesegewohnheiten keine leichte, aber eine spannende Aufgabe. Unsere über 50 Mitgliedsbuchhandlungen arbeiten zwischen Flensburg, Papenburg, Frankfurt/ Oder und Murnau, so dass ich oft unterwegs bin.

Auch in meiner Arbeit geht es darum, verschiedene Interessen zusammenzubringen, sie zu einer gemeinsamen Haltung zu formen. Um dann für beide Seiten eine verbesserte Situation zu erwirken. Hier bei uns in der Gemeindevertretung arbeite ich seit zwei Legislaturperioden mit. Aktuell als erste stellvertretende Bürgermeisterin und Mitglied im Finanzausschuss.

Meine ehrenamtliche Tätigkeit lässt mich viele Zusammenhänge verstehen, die mir nicht klar waren, als ich mich für Kommunalpolitik interessierte.
Lässt mich stolz sein, als es alle gemeinsam geschafft haben, unser Dorf mit Glasfaser zu versorgen und wir geschafft haben, dass nun auch die gesamte Gemeinde angeschlossen wird.
Lässt mich nachdenklich sein, wenn einige wenige ihre Interessen über die der Einwohnerinnen und Einwohner stellen.
Lässt mich wütend werden, wenn klar wird, dass wir als Ehrenamtler in der Gemeindevertretung, als quasi „Feierabendparlament“, Konzernen mit viel Geld und vielen Anwälten Paroli bieten sollen. Glasfaserversorgung, Stromkonzession, Windenergie, 380 kV Leitung – alles Themen, die uns massiv betreffen.

Meine Motivation ist es, das Leben für uns alle, die wir hier auf dem Land leben so zu gestalten, dass wir gerne hierbleiben. Wir benötigen einen Treffpunkt/ Kneipe/ Gemeinschaftsraum um miteinander zu reden. Wir brauchen eine Grundversorgung mit Lebensmitteln, ob mobil, per Zustelldienst oder als Mittagstisch. Vielleicht eine Art Dorfladen 2.0? Wir brauchen Angebote/ Verabredungen / Vereine, die uns beieinander sein lassen, ohne immer nach Anlässen Ausschau halten zu müssen. Und medizinisch-pflegerische Versorgung, die uns im Alter hier leben lässt. Und intelligente Infrastruktur.
E-Dorf-Autos? Gemeinschaftsküchen? Digitale Portale, die Suchende und Gesuchtes zusammenbringen? Wir werden sehen … gestalten Sie mit!

„Was alle angeht, können nur alle lösen!“ Friedrich Dürrenmatt, „Die Physiker“